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Neuer Corona Aushang für Friseurbetriebe

Der neue Aushang für Friseurbetriebe wurde nun von der WKO veröffentlicht und gilt seit 15. August 2021. Die Regeln des grünen Pass wurden mit aufgenommen… Der Aushang steht unten zum Download zur Verfügung.

  • Ab 15. August 2021 gibt es das Zertifikat für den Grünen Pass erst bei vollständiger Immunisierung. (Bis dahin wird der Nachweis bei der Erstimpfung auch ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung erbracht.)
  • Das Zertifikat wird dann ab dem Tag der 2. Impfung ausgestellt.
  • Die Regelungen für Personen, die mit Johnson & Johnson geimpft werden (ab dem 22. Tag der Impfung)
  • sowie für genesene Personen (180 Tage),
  • Antikörpernachweis (90 Tage),
  • Absonderungsbescheid für nachweislich infizierte Personen (180 Tage) und
  • Getestete (abhängig vom Test 24h/48h/72h) bleiben unverändert.

Betreiber und Mitarbeiter müssen entweder eine den Mund-Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung (MNS-Maske) tragen oder einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen können. 

Kunden müssen dem Betreiber beim Betreten der Betriebsstätte einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen. Die Verpflichtung zum Tragen einer Maske gilt nicht.

Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr im Sinne dieser Verordnung gilt:

  1. ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf,
  2. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf,
  3. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf,
  4. eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde,
  5. ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte
    a)  Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    b) Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    c) Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf,
  6. ein Nachweis nach § 4 Abs. 18 EpiG oder ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 erkrankte Person ausgestellt wurde,
  7. ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf.

Ausnahmsweise können auch Eigentests unter Aufsicht des Betreibers der Betriebsstätte vorgenommen werden. Achtung: In Wien sind Selbsttest, die in den Salons gemacht werden können, nicht mehr gültig. Dies regelt die RIS – Wien: Wiener COVID-19-Öffnungsbegleitverordnung 2021 Art. 1 § 1 – Landesrecht konsolidiert (bka.gv.at).

Das negative Testergebnis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten und gilt nur für diese Dauer.

Der Betreiber hat jedenfalls dafür Sorge zu tragen, dass eine Testung unmittelbar vor oder unmittelbar nach dem Betreten der Betriebsstätte bzw. des Ortes der Zusammenkunft erfolgt. Dabei ist ein Infektionsrisiko bestmöglich zu minimieren.

Der Inhaber der Betriebsstätte ist ermächtigt folgende personenbezogene Daten hinsichtlich des Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr festzustellen:

  • Name,
  • Geburtsdatum,
  • Gültigkeit bzw. Gültigkeitsdauer des Nachweises und
  • Barcode bzw. QR- Code
  • Darüber hinaus ist er berechtigt Daten zur Identitätsfeststellung zu ermitteln.

Eine Vervielfältigung oder Aufbewahrung der Nachweise ist unzulässig.

Die Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr.

Erbringer körpernaher Dienstleistungen dürfen auswärtige Arbeitsstellen (mobile Dienstleister) nur betreten, wenn sie eine den Mund-Nasenbereich abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung (MNS-Maske) tragen.

Die Konsumation von Getränken und Speisen in den Friseursalons ist seit 01.07.2021 wieder gestattet!

Quelle: WKO