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Diskriminierung in der Friseur Jobanzeige

Diskriminierung in der Friseur Jobanzeige

Diskriminierung in der Friseur Jobanzeige kann vermieden werden. Meist sind diskriminierende Formulierungen unbeabsichtigt, manchmal führen sie jedoch zu einer Anklage.

Auch in kreativen Inserat-Textfindungs-Prozessen hilft es, an Folgendes zu denken:

Das Gleichbehandlungsgesetz verbietet die Benachteiligung eines Bewerbers aus Gründen der Rasse, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexuellen Identität.

Beispiele aus der Praxis, die bereits vor Gericht endeten:
„Deutsch als Muttersprache“: Auch wenn das nicht gemeint war, zielt es auf die Herkunft ab. Die sichere Formulierung ist „perfekte Deutschkenntnisse“.
„Belastbar“: Schwierig, denn dies könnte als Diskriminierung aufgrund des Alters oder aufgrund einer Behinderung verstanden werden. Besser ist „hohe Stresstoleranz“
"Junges, lustiges Weiberteam sucht Dich“: Auch wenn hier nicht ausdrücklich nach einer jungen Frau gesucht wird, könnte sich ein älterer Mann ausgegrenzt fühlen
„Friseur gesucht“: No-Go, besser ist „FriseurIn“ oder „Friseur (m/w/d)“


Klar, das ist dramatisch gezeichnet, aber Sie wissen ja: Alles schon gehört-passiert-geklagt!

Unser Tipp: Inserate immer auf missverständliche Formulierungen checken! Bei super kreativen Texten auch mal einen Anwalt draufschauen lassen. In immer sensibler regierten Zeiten eine wichtige Vorsichtsmaßnahme.

Jänner 2020
Credit: Katriina Janhunen | imSalon